Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

Mittwoch, 8. September 2010 23:45

Seit Jahren verbindet  Ennepetal in Nordrhein-Westfalen und Vilvoorde in Belgien eine Städtepartnerschaft, die insbesondere im Bereich der Kunst eng verbunden ist.

So haben mehrfach belgische Künstler bereits an Kunstausstellungen in Ennepetal teilgenommen und die Mitglieder des Kunstraum EN e.V. Ausstellungen der belgischen Künstler besucht.

Nun im Jahr 2010, welches nicht nur durch das Jahr der Kulturhauptstadt geprägt wird, erwartet diese Partnerschaft  der beiden Städte und ihrer Menschen und Künstler ein ganz besonderes Ereignis.

Vom 11. bis 26. September 2010 werden 12 Mitglieder des Kunstraum EN e.V. ihre Exponate im Culturcentrum het Bolwerk in Vilvoorde, Bolwerkstraat 17    und zusätzlich weitere Werke  in der Bibliotheek, Tijdens de openingsuren, Grote Markt in Vilvoorde  präsentieren.

Zu dieser Gruppe wird in diesem Jahr erstmalig die Gewinnerin des Kunstwettbewerbs der Realschule Ennepetal – Lea Weustenfeld – an der Ausstellung teilnehmen und ihre Werke ebenfalls ausstellen.
Hierüber berichten wir noch gesondert unter dem Artikel: "Die rosa Kuh".

Aber diese Zusammenkunft hat gleichfalls auch eine historische Bedeutung. Anlässlich der Vernissage dieser Kunstausstellung wird zwischen dem Portaelskring Vilvoorde durch den Vorsitzenden Pierre Bogaerts und Kunstraum EN e.V. durch den Vorsitzenden Werner Kollhoff, sowie dem Bürgermeister von Vilvoorde,  Marc Van Asch , und der stellvertretenden Bürgermeisterin Ennepetals, Sabine Hofmann die Charta zur Gründung eines europäischen Kunstnetzwerkes unterschrieben. " Entwicklung des Kunstnetzwerkes "Artemis" zwischen beiden
Vereinen und befreundeten Vereinen innerhalb der EU"

 

 

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Andrea Hüsken

Freitag, 28. Mai 2010 14:30

Andrea Hüsken
Lindenstr. 34
58256 Ennepetal
fon 0 23 33 / 63 15 75
www.kunstraum-en.de
mail andrea-huesken@web.de
1969 in Hagen geboren
1989 – 1991 Ausbildung Gestaltungstechn. Assistentin
Fachrichtung Textil / Wuppertal
Teilnahme an einem Kunstprojekt an der
Kunstschule Kosice / Slowakei
seit 1991 Textil-Designerin / DTP-Gestalterin /
Grafikerin
1996 und 1997 Aufenthalte in Trier / Europäische
Akademie für bildende Kunst bei Joe Allan
seit 1997 Mitglied der Kunstinitiative Kunstraum /
Ennepetal
2004 – 2006 Studium Kunst und Pädagogik / Uni Wuppertal
Seit 1990 verschiedene Einzel- und Gruppenausstellungen (Auswahl):
1990 Haus der Begegnung, Wuppertal
1995 Humanistisches Zentrum, Düsseldorf
1997 HöhlENkunst / Kluterthöhle Ennepetal
1999 Galerie Schollbrockhaus, Herne
secta galery, Nottingham (England)
Campagn`art festival 2000, Calvinet (Frankreich)
HöhlENkunst / Kluterthöhle Ennepetal
2001 BBK Galerie, Wuppertal
„ROT“ / Rathaus, Gevelsberg
2002 Galerie Stadhuis und Portaelschool voor Beeldende Kunste,
Vilvoorde (Belgien)
surface galery, Nottingham (England)
„Verbindungen“ / Schloß Martfeld, Schwelm
Bessemer Stahlwerk / Henrichshütte, Hattingen
„Verbindungen“ / Saalbau, Witten
2003 Rathaus / Schwelm
NatureArtEN 2003, Ennepetal
SCHONE FRIENDSCHAP / SCHONE KUNST Ruiterkomplex 3Fontainen /
Vilvoorde (Belgien)
2004 „Kunst in der Tiefgarage“ / Tiefgarage
Sparkasse, Ennepetal
2007 NatureArtEN 2007, Ennepetal, “Renaturierung einer Brücke”
2009 Zwischen den Säulen / ehem. Stockey & Schmitz Firmengebäude,
Ennepetal
Bild: Ohne Titel, 2009 Mischtechnik (Pigmente, Sand, Tusche, Öl, Papier auf Hartfaser) 29,5 x 29,5
cm
Im Moment bewege ich mich in dem Spannungsfeld von Farbe und Struktur. Das Materielle, die
Wirkung von unterschiedlichen Oberflächen und ihr Zusammenspiel mit der Farbe, das Enstehen
von Plastizität und Räumlichkeit auf der Fläche interessiert mich. So entsteht rissiges, rauhes -
Flächen, die an trockenen Lehm, Moos, Flechten oder Kreide erinnern.

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Höhlenkunst 2010

Freitag, 28. Mai 2010 14:22

[la] Vom 8. Mai bis 5. Juni 2010 findet die Ausstellung "Kunst in der Höhle" in Ennepetal, Kluterthöhle, statt.

Wieder einmal bringen ausgefallene Exponate ein besonderes Ambiente in die zerklüftete Steinlandschaft mit ihren vielen Gängen, unterirdischen Seen und Plätzen.

Der Startschuss fiel am 8. Mai 2010 und dokumentierte allein durch zahlreiche Besucher des Eröffnungstages ein großes Interesse an einer derartigen Ausstellung an einem ungewöhnlichen Ort – wie man es ja vom Kunstraum-EN bereits gewohnt ist.

Mit seinem Gesang „Komm zur Ruhr” schlug  Hendrik Ehrenthal die Brücke der Kunstausstellung zur RUHR2010 und ließ hiermit ein besonderes Feeling für diesen besonderen Tag in Ennepetal aufkommen. Neville Cooper aus Irland verstärkte dieses Feeling noch mit seinem einfühlsamen Gitarrenspiel.

Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen würdigte den Ort und betonte nochmals, dass der Ort, in dessen besonderer Atmosphäre ein Spannungsverhältnis zwischen Natur und Kultur entsteht einen außergewöhnlichen Reiz als Kunstraum entwickelt habe.


Von 37 Kunstschaffenden und vorgestellten 43 Objekten wurden 18 Künstler ausgewählt.
Von diesen wiederum ermittelte eine Jury drei Künstler, die jeweils einen Sparkassen-Kulturfuchs sowie Geldpreise von der Sparkasse erhielten.

Platz 1 -  Anne-Rose Stumpf, geboren in Hagen, aufgewachsen in Gevelsberg. Sie lebt seit 1988 in Südnorwegen. Anne-Rose Stumpf präsentierte ein Kleid aus norwegischer Urschafwolle.
Platz 2 – Bernd Moenikes aus Dortmund mit seinem Projekt Vogelbrunnen.
Platz 3 – Karin Euler-Schulze aus Köln mit ihren Skulpturen „Höhlenmenschen – Kluterthöhle als Schutzraum”.

Dann setzte Werner Kollhoff das Zeichen zum Aufbruch und Besuch der Höhle, wo am Eröffnungstag auch das AkzepTanz Theater Remscheid unter Leitung von Irmela Boden ihre Performance vorführte. Sie griff in ihren Ausdruckstänzen  das Thema "Frieden" auf.

Zum Zeitpunkt der Ausstellung jährte sich zum 65. Mal das Ende des Zweiten Weltkrieges. Und gerade die Kluterthöhle war damals Schutzraum für viele Menschen der Region. Hierüber wusste auch Uwe Schumacher vorab in der Eröffnungsfeier ausführlich zu berichten.


Hier zwei Links zu einem interessanten Artikel von Monika Willer

http://www.derwesten.de/wp/region/Leuchtfeuer-und-Kraftquellen-id3032697.html

und EN-Mosaik http://en-mosaik.de/?p=12677


Die Künstler und die Werke [Fotos: Linde Arndt, soweit nicht anders vermerkt]


Und hier die Künstler der Ausstellung Kunst in der Kluterthöhle 2010:

 

Veranstalter: Stadt Ennepetal / Kunstraum-EN e.V. / Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld

Ausstellungsplanung und Organisation: Carsten Michel [Stadt Ennepetal] und Werner Kollhoff [Kunstraum-EN e.V.]

 


 

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Papier! Rundgang durch die Ausstellung

Montag, 10. Mai 2010 12:46

Vom 17. April bis 9. Mai 2010 hat Doris Hommes an der Ausstellung "Papier"  in Waltrop teilgenommen.

Für alle Interessierten, die nicht die Möglichkeit hatten sich die  in dieser  ausgefallenen Ausstellung eingebrachten Exponate persönlich anzusehen, fügen wir als Anlage einen pdf-Flyer über einen Rundgang bei, mit welchem die einzelnen Werke vorgestellt werden.

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Kunstraum-EN zur Local-Heroes-Woche im Kaisers-Laden

Mittwoch, 5. Mai 2010 10:26

[la] Die Extra-Ausstellung zur "Local Heroes"-Woche in Ennepetal "Lokale Helden – Kunstraum-EN bei Kaisers" fand am Sonntag, dem 2. Mai 2010 ab 17:00 Uhr statt.

Die  Eröffnung war ein voller Erfolg und die Besucher staunten nicht schlecht, was man aus einem durch Leerstand öden  Ladenlokal mit gemeinsamer Kraft zaubern kann.

Die Künstler waren sehr erfreut, dass trotz Mammut-Programm an diesem Tage (man kann wirklich sagen, eine Veranstaltung jagte die andere],  der Bürgermeister nebst seiner Frau  und viele weitere Menschen aus Verwaltung und Rat und zahlreiche Kunstinteressierte  den Weg zu "Kaisers Laden" gefunden hatten. Es gab einen regen Austausch zwischen Besuchern und Künstlern und so war der Auftakt wirklich gelungen.

                       

   
  Foto: Angelika Trapp  

Wir möchten die Künstler hier noch einmal kurz vorstellen: 

1. Rüdiger Scheipner, Ennepetal [ Saxophonist der Musikschule Ennepetal]
Mit weichen, stimmungsvollen Klängen seines Saxophons, zauberte  Rüdiger Scheipner eine wohltuende und entspannte Atmosphäre in die Räumlichkeiten des zum Kunstbasar umfunktionierten ca. 500qm großen Ladenlokals des ehemaligen Kaisers-Supermarktes. Sanfte Töne, die viele Gespräche zwischen Künstlern und Kunstinteressierten begleiteten umrahmten das festliche Programm.


2. Christoph Liebelt, Hagen

Liebelt ist Glaskünstler und Kunstmaler.
Seine  Idee ist, ausschließlich die substantielle Kraft der Farbe im Raum zu komponieren.
Seit 1990 hat er aus Malerei, Grafik und plastisch-organischen Studien eine bildnerische Gestaltung entwickelt, die er co-co-painting (combining copy and painting) nennt.
Hierbei entstehen über digital-grafische, drucktechnische, aber vor allem malerische Prozesse Bilder, die durch ein neuartiges Verfahren im Glas, auf Papier, oder Lichtprojektionen ihren Ausdruck finden.

Es entstehen Bilder, die dem Betrachter viel Raum für phantasievolles Bild-Farb-und Raumerleben geben.


3. Danijel Brekalo aus Essen, (Gastkünstler) hat mit seiner Malerei viele Punkte im öffentlichem Raum bereits erobert. Seine Partner sind Kommunen, Institutionen,sowie Privat Personen die sich für Kunst im öffentlichem Raum einsetzen und diese fördern.
Die Werke, sind oftmals mit figurativem Inhalt gefüllt.
Nicht selten ist sein Wirken mit sozialem Handeln verbunden.


4. Johann-Peter Müller-Ante
Bekannt wurde Müller Ante als Maler und Glasbildner, der in seinen Bildern bereits
in klaren Linien und kräftigen Farben, Kontraste in Pop-Art Manier zeigt.
Seit Anfang der 80er Jahre widmet er sich mehr und mehr der Skulptur.
Genaue Vorstellungskraft verleiht dem Künstler die Sicherheit, mit jedem Schlag in das
Material einen Schritt näher seinem Ideal zu sein.
Auch hierzu gehört die letztlich aufgetragene starke farbige Fassung, mit der die
Holzskulpturen einen zusätzlichen Ausdruck erlangen.
Die meist ca. 100 cm großen Skulpturen stehen sofort im Mittelpunkt.
Sie stellen Fragen an den Betrachter und geben sofort Antworten – ganz individuell.


5. Sven Vogler, Gelsenkirchen (Gastkünstler)
      
Die physikalische Zerlegung der eingesetzten Materialien durch den Bildgrund, sowie die
Reaktion auf die dadurch entstehende Neuordnung, sind Grundlage der Serie von Abrasionen.

Die Arbeiten erscheinen wie eine mikroskopische Analyse kleinster Bildausschnitte von Bleistift- oder Kreidezeichnungen. Trifft farbiges Material auf den rauen Bildgrund, so wird dieses zerlegt und verbindet sich in neuer Konstellation mit dem Untergrund.
Bei diesem Vorgang trifft die Unberechenbarkeit des Ergebnisses im Detail mit der beabsichtigten Schaffung einer Gesamtwirkung zusammen.
Es stellt sich die Frage, ab welcher Größe Bilddetails an Bedeutung gewinnen oder verlieren und wie weit solch eine Vergrößerung weitere Informationen zum Verständnis eines Werkes liefern kann. Ab wann wird bei "genauerer Betrachtung" die Idee des Werkes nicht mehr erkannt?

Da es sich bei den Abrasionen jedoch nicht um tatsächliche Vergrößerungen handelt, kann der Betrachter selber festlegen, in welches Größenverhältnis er sich zu diesen Arbeiten setzen möchte.

 

 


 

6. Linde Arndt, Ennepetal
"So Du etwas bist, so bleibe nicht stehen. Du musst aus Deinem Licht fort in ein anderes gehen"
Diese ausdrucksstarken Worte wurden Linde Arndt von einer Lehrerin mit auf den Weg gegeben und es ist so, als wären sie auf fruchtbaren Boden gefallen. Auch im künstlerischen Bereich legt sie sich nicht fest, sondern erschließt ständig neue Bereiche von Hinterglas-, Aquarell-, Acryl- oder Wachs-Malerei, von gegenständlich bis abstrakt – kein Material ist vor ihr sicher. Zur Zeit sind es experimentelle Versuche im digitalen Fotobereich – allerdings noch am Anfang.
In der Ausstellung hier im Kaisers werden Bilder in Acrylmischtechnik und Enkaustic-Wachsmalerei
vorgestellt.


7. Beate Koch, Schwelm

Beate Koch zeigt einen kleinen Ausschnitt ihrer Künstlerischen-Schaffensphasen auf Papier.
 
1. MoroMoro – Abstrakte Zeichnungen: Tusche, Bleistift und Aquarell.
 
2. Nano-Kosmos – Diacollagen: die Bilder entstehen in Glas Diarahmen.
 
3. Figürliche-Collagen: Kleidungsausschnitte,Tusche, Aquarell.
 
4. Fotos:  Masken aus Afrika.


8. Timothy C. Vincent

" Natursteine, Stahl, Glas sind die Grundstoffe aus denen der Steinbildhauer und Gestalter Timothy C. Vincent, REME-Str. 20 in Wetter handwerkliche und exklusiv nach eigenen Entwürfen oder in gemeinschaftlicher Erarbeitung mit den Kunden Unikate in hochwertiger Qualität schafft. Timothy C. Vincent hat sich mit seiner Arbeit ganz bewusst auf eine Gratwanderung begeben, nämlich einerseits handwerklich-künstlerisch-angewandt zu arbeiten, also einen Betrieb zu führen mit all seinen Vorzügen, Zwängen und Nachteilen. Andererseits, abgehoben von reiner Handwerklichkeit, freikünstlerisch zu denken und zu wirken. Dafür ist er mittlerweise über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Hier in dieser Ausstellung zeigt er 4 Objekte seines künstlerischen Schaffens und Gestaltens.



9. Andrea Hüsken, Ennepetal

Hier mit Bildern und Skulpturen vertreten, sagt zu ihren neuen Werken: Im Moment bewege ich mich in dem Spannungsfeld von Farbe und Struktur. Das Materielle, die Wirkung von unterschiedlichen Oberflächen und ihr Zusammenspiel mit der Farbe, das Enstehen von Plastizität und Räumlichkeit auf der Fläche interessiert mich. So entsteht rissiges, rauhes – Flächen, die an trockenen Lehm, Moos, Flechten oder Kreide erinnern. 


10.Bettina Brökelschen, Dortmund [Gastkünstlerin]

Unsere Gast-Künstlerin ist nicht nur in Dortmund, wo sie wohnt, eine überaus bekannte und begabte Künstlerin, die auch im Fernsehen und bei vielen  Benefiz-Veranstaltungen und anderen sozialen Projekten sich mit ihrer Kunst eingebracht hat. In ihren bisherigen Werken hat sie sowohl surrealistische Bilder, als auch  Collagen, Acrylbilder, Portraits (auch von Prominenten und dem gesamten BVB-Verein) erstellt.

Zur Vernissage – und nur für diesen Tag – hatte sie drei ihrer gemeinsam mit Prof. Luigi Colani gemalten und signierten Werke mitgebracht.


11. Renate Schmidt-V., Gevelsberg
Neben Holzschnitten und Bildern mit bemalten Papiercollagen stellt Renate Schmidt-V. in der Hauptsache HOLZSKULPTUREN aus.
Fundstücke aus der Natur kombiniert sie mit alten Schubladen, Brettholz oder z.B. alten, handgeschmiedeten Nägeln. Ein alter  Balken aus einem Fachwerkhaus wurde – kombiniert mit einer rostigen Kette – zu einer  menschenähnlichen Stele. Aus Bretthölzern sägte sie fast filigrane Formen; die Reststücke verarbeitete sie in lebendigen Holzpfeilern, die sie  "Vogelstelen" nennt, weil viele Details an Vögel erinnern.

"Holz ist für mich ein faszinierendes Material, es behält selbst nach dem Tod des Baumes seine Lebendigkeit, seine ausdrucksstarke Vielseitigkeit und regt zu unerschöpflichem Gestalten an", sagt  R. Schmidt.-V.



12. Anja Dahl, Wuppertal

In ihren Arbeiten greift  Anja Dahl immer wieder auf organische Plasmastrukturen zurück. Düstere Landschaften ferner Dimensionen mit biomechanischen Einflüssen sind  Motive der jungen, Wuppertaler Künstlerin.

Die großformatigen Fantasy Bilder sind mit Ölfarbe auf Leinwand gearbeitet aber auch feine Tuschegrafiken, Skulpturen und Fotoarbeiten gehören zu ihrem Repertoire.


13. Werner Kollhoff, Ennepetal
Werner Kollhoff zeigt in der aktuellen Ausstellung Hinterglasbilder mit Acrylfarben
von Gegenständlich bis Abstrakt in allen Facetten. Es sind einmal einige Tanztheaterbilder, Ateliervariationen sowie Farbkompositionen neuerer Art zu sehen. Die Installation
"Lichtwechsel – Sichtwechsel" gibt farblich unterschiedliche Einblicke in die Kluterthöhle wider.


Hier noch ein paar Schnappschüsse von dem gelungenen Abend:
Fotos Linde Arndt


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Kunstraum-EN im Laden

Freitag, 30. April 2010 8:43

Wenn es um den Gedanken "Local Heroes" geht, um Kunst und Kultur, um Netzwerke, Austausch, Gemeinsamkeiten, dann geht es nicht nur um die ganz Großen dieser Welt, sondern auch um viele kleinere Facetten, die gebündelt wieder ein großes Ganzes ergeben.

So möchte auch der Kunstraum-EN seinen Beitrag vor Ort zur Local-Heroes-Woche in Ennepetal leisten.

Von insgesamt 15 Mitgliedern des heimischen Kunstraum-EN e.V. stellen
9 Künstler vom 2.5. – 29.5.2010 im früheren Kaisers-Supermarkt, Voerder Str. 40 in Ennepetal aus.

Wieder einmal nehmen sie die Herausforderung an nicht das Ambiente einer exclusiven Galerie zu nutzen, sondern an einem ungewöhnlichen Ort ihre Werke zu präsentieren und Besuchern und Kunstinteressierten  ein breites Spektrum zeitgenössischer Kunst dar zu bieten.

So werden sowohl Malereien in unterschiedlichsten Techniken, Fotografien, Skulpturen und Projekte den ehemaligen Supermarkt einer ungewöhnlichen, neuen Nutzung zuführen und dem Betrachter viel Raum für eigene Interpretationen bieten.

Die teilnehmenden Künstler des Kunstraum-EN e.V. sind:
Linde Arndt, Ennepetal  / Anja Dahl, Wuppertal / Johann-Peter Müller-Ante, Sprockhövel / Andrea Hüsken, Ennepetal /  Renate Schmidt-V., Gevelsberg / Timothy Vincent, Wetter / Werner Kollhoff, Ennepetal / Christoph Liebelt, Hagen / Beate Koch, Schwelm

Die Gruppe wird ergänzt  durch drei Gastkünstler, die das erste Mal mit dem Kunstraum-EN zusammen ausstellen und die das Angebot der künstlerischen Werke noch um einiges bereichern.

Bettina Brökelschen, Dortmund. Nicht nur in Dortmund, wo sie wohnt, eine überaus bekannte und begabte Künstlerin, die auch im Fernsehen und bei vielen  Benefiz-Veranstaltungen und anderen sozialen Projekten sich mit ihrer Kunst eingebracht hat, wird zusätzlich zu den für
die Dauer der Ausstellung vorgesehenen Werken nur zum 2. Mai 2010, zur Vernissage drei ihrer gemeinsam mit Prof. Luigi Colani gemalten und signierten Werke präsentieren.

Sven Vogler, Gelsenkirchen kommt mit einer neuen Gestaltungstechnik, der Abrasion, zur Ausstellung hinzu. Die Arbeiten erscheinen wie eine mikroskopische Analyse kleinster Bildausschnitte von Bleistift- oder Kreidezeichnungen. Eine spannende Erfahrung neuer Eindrücke und Empfindungen.

Gigo aus Essen,  hat mit seiner Malerei viele Punkte im öffentlichem Raum bereits erobert. Seine Partner sind Kommunen, Institutionen,sowie Privat Personen die sich für Kunst im öffentlichem Raum einsetzen und diese fördern.

Die Werke, sind oftmals mit figurativem Inhalt gefüllt.
Nicht selten ist sein Wirken mit sozialem Handeln verbunden.

 

 

 

Die Vernissage findet am Sonntag, den 2. Mai 2010 um 17:00 Uhr statt und SIE sind herzlich eingeladen.

In der Local Heroes Woche vom 3. – 8. Mai 2010 ist täglich geöffnet von 10:00 bis 13:00 Uhr
und 16:00 bis 19:00 Uhr

danach: Di + Sa 10:00 bis 13:00 Uhr  Do 16:00 – 19:00 Uhr

 


Hier gibt es neue Bilder und Infos von der inzwischen stattgefundenen Vernissage und Ausstellung.

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Kunstraum-EN in der Kirche

Donnerstag, 29. April 2010 9:05

Nachdem innerhalb des Local-Heroes-Programm für Ennepetal für den 7. Mai 2010 die "Nacht der offenen Kirchen" geplant wurde, trat Werner Kollhoff vom Kunstraum-EN an Pastor Kunze von der Johanneskirche in Voerde mit der Bitte heran, ob es wohl möglich wäre, in der Kirche eine Kunstausstellung zu arrangieren. Kunstraum-EN ist bekannt für Ausstellungen an ungewöhnlichen Orten und Pfarrer Kunze nahm
die Anregung auf und erklärte sich nach Abstimmung mit dem Presbyterium hierzu bereit, zumal bis 2. September 2010  "Offene Kirche" und dienstags bis samstags von 10 bis 12 und 16 bis 18 Uhr geöffnet ist.

Daher wird sich die Ausstellung nicht allein auf die Local-Heroes-Woche, sondern ebenfalls bis 2.9.2010 ausdehnen.

Die mit wunderschöner barocker Malerei ausgestattete Kirche stellt eine besondere
Herausforderung für die Künstler dar, da die aus dem Kunstbereich eingebrachten Elemente sich feinfühlig und nicht störend in das Gesamtbild eingliedern sollten.

Renate Schmidt-V., Gevelsberg

ENGEL  UND  MENSCHEN
Engel gelten als Mittler zwischen weltlichen und spirituellen Räumen.
Wo wäre ihre Darstellung angebrachter als im Innenraum einer Kirche; denn auch dieser Raum ist Ort der Vermittlung, Ort der Mitte.
Und wo stünden Engel besser als in Fensternähe, dort, wo das Licht eintritt.

Renate Schmidt-V. hat drei paarweise Darstellungen jeweils rechts und links in den Fensternischen platziert:

Engel mit einer Kugel, die das All symbolisieren,
Engel und Mensch,
Menschen ohne Engel.

Johann-Peter Müller-Ante, Sprockhövel
Im unteren Bereich der kleinen Felder aus antikem Glas  hat Müller-Ante Blister-Elemente aus modernem Kunststoff, teils übereinander, nebeneinander oder versetzt aufgebracht, so das je nach Tageszeit und unterschiedlichem Lichteinfall von aussen sich unterschiedliche Strukturen wahrnehmen lassen. Das Alte mit dem Modernen verbunden im wechselnden Spiel.

Beate Koch, Schwelm

Auch hier wurde wieder der Bezug zwischen Engel und Kirche in Betracht gezogen. Ein antiker Engelskopf aus Stein, wurde in unterschiedlichen Positionen und aus verschiedenen Perspektiven fotografiert und verdeutlicht so, dass das ursprünglich gleiche Element zu völlig verschiedenen Betrachtungen und Ansichten führen kann.

Linde Arndt, Ennepetal
Hier wurde die uralte Wachsmalerei (Enkaustik) eingebracht, wobei farbiges Wachs mit einem speziellen Bügeleisen auf beschichtetem Papier auf geschmolzen und künstlerisch gestaltet wurde. Für die Bilder der Kirche wurden bewusst dezente Farbkombinationen ausgewählt.  Auf die ursprünglich geplanten Acrylbilder auf Leinwand wurde aus Rücksicht eines weiteren teilnehmenden Mitgliedes verzichtet.

Werner Kollhoff, Ennepetal
Auf einer 1m x 1,50 m hohen Scheibe aus Acrylglas wurde mit Acrylfarben in Hinterglasmalerei ein Gemälde erschaffen, welches beim Betrachten der stark- bis blassblauen Farbverläufen die Gestalt einer ruhenden Frau erkennen lässt. Das Bild trägt den Titel "Andächtige in blau" und  strahlt ebenso Harmonie und  Ruhe in den Mauern der Kirche aus.

Anja Dahl, Wuppertal

Ihre Bilder aus dem Bereich der Fotografie zeigen Aufnahmen einer Landschaft im Frühnebel, wobei die bizarre Verschleierung der dahinter liegenden Natur oder Gebäude dem Betrachter Raum für eigene Interpretationen gibt.

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Andrea Hüsken

Freitag, 26. Februar 2010 15:25

 

Andrea Hüsken
Lindenstr. 34
58256 Ennepetal

fon 0 23 33 / 63 15 75
www.kunstraum-en.de
mail andrea-huesken@web.de

 

1969   in Hagen geboren

1989 -  1991                             


  Ausbildung Gestaltungstechn. Assistentin
Fachrichtung Textil / Wuppertal
Teilnahme an einem Kunstprojekt an der
Kunstschule Kosice / Slowakei

seit 1991   Textil-Designerin / DTP-Gestalterin / Grafikerin
1996 + 1997     
  Aufenthalte in Trier / Europäische Akademie
für bildende Kunst bei Joe Allan
seit 1997   Mitglied der Kunstinitiative Kunstraum /Ennepetal
2004 – 2006   Studium Kunst und Pädagogik / Uni Wuppertal
Seit 1990

  verschiedene Einzel- und Gruppenausstellungen (Auswahl):
1990
  Haus der Begegnung, Wuppertal
1995   Humanistisches Zentrum, Düsseldorf
1997
  HöhlENkunst / Kluterthöhle Ennepetal
1999 

  Galerie Schollbrockhaus, Herne
secta galery, Nottingham (England)
Campagn`art festival 2000, Calvinet (Frankreich)
HöhlENkunst / Kluterthöhle Ennepetal
2001

  BBK Galerie, Wuppertal
„ROT“ / Rathaus, Gevelsberg
2002

    Galerie Stadhuis und Portaelschool voor Beeldende Kunste, Vilvoorde (Belgien) surface galery, Nottingham (England)„Verbindungen“ / Schloß Martfeld, Schwelm
 Bessemer Stahlwerk / Henrichshütte, Hattingen
  „Verbindungen“ / Saalbau, Witten
2003

  Rathaus / Schwelm
NatureArtEN 2003, Ennepetal
SCHONE FRIENDSCHAP / SCHONE KUNST
Ruiterkomplex 3Fontainen / Vilvoorde (Belgien)
2004

    „Kunst in der Tiefgarage“ / Tiefgarage Sparkasse, Ennepetal
2007

  NatureArtEN 2007, Ennepetal, “Renaturierung einer Brücke”
2009   

  Zwischen den Säulen / ehem. Stockey & Schmitt
Firmengebäude, Ennepetal

              
Im Moment bewege ich mich in dem Spannungsfeld von Farbe und Struktur. Das Materielle, die Wirkung von unterschiedlichen Oberflächen und ihr Zusammenspiel mit der Farbe, das Enstehen von Plastizität und Räumlichkeit auf der Fläche interessiert mich. So entsteht rissiges, rauhes – Flächen, die an trockenen Lehm, Moos, Flechten oder Kreide erinnern.

 

Hier einige neuen Werke aus dem Bereich der Skulpturen:

 

 

 

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Einladung zum offenen Atelier

Freitag, 26. Februar 2010 15:12

Nach diesem Termin werden wir hier  berichten.

Thema: Allgemein, Offenes Atelier 19/20.3.10 Koch/Hommes | Kommentare (0)

Kunst in der Kluterthöhle 2010 – Die Ausschreibung (germ.)

Dienstag, 12. Januar 2010 20:11

Es ist soweit – endlich sind sie raus – die Ausschreibungsunterlagen für die diesjährige "Kunst in der Kluterthöhle" vom 8.Mai 2010  16:00 Uhr bis  5. Juni 2010.

 

Sie können sich die Unterlagen hier im PDF-Format downloaden.

Wir würden uns über rege Bewerbungen freuen.

 

 

Werner Kollhoff

Willringhauser Str. 147

58256 Ennepetal

Tel.: 02333-80638

E-Mail: wernerkollhoff@web.de

 


 

Thema: Allgemein, Kunst in der Kluterthöhle 2010 - (Ausschreibung) | Kommentare (0)